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Verbindlichkeit

Verbindlichkeit statt Beliebigkeit: Wie regelmäßiges Training dir, deinem Kind – und der Fit and Fight Family – guttut

Vielleicht kennst du das:
Am Wochenende nimmst du dir vor: „Diese Woche gehen wir auf jeden Fall wieder zum Training.“
Dann wird der Arbeitstag länger, der Kopf voller, dein Kind ist müde – und am Ende gewinnt doch das Sofa.

Manchmal klappt es mit dem Training, manchmal nicht. Für dich ist es „nur ein Termin“.
Im Hintergrund passiert aber mehr: bei deinem Kind, bei dir – und auch bei uns als Team von Fit and Fight 38.

Wir leben in einer Zeit, in der vieles spontan, flexibel und jederzeit abbrechbar ist. Gerade deshalb kann ein fester Trainingspunkt in der Woche etwas erstaunlich Entlastendes haben:
für dich, für dein Kind – und für uns Trainer, die das Ganze vorbereiten.


Wenn alles flexibel ist – warum ein Fixpunkt gut tun kann

Termine verschieben, Verabredungen absagen, sich schnell wieder „rausziehen“ – das gehört heute einfach dazu.
Nicht aus bösem Willen, sondern weil Alltag, Job und Familie viel abverlangen.

Das fühlt sich oft so an:

  • Der Kalender ist voll, aber wenig fühlt sich wirklich gesetzt an.

  • Vorsätze („Nächste Woche fangen wir wieder an!“) sind schnell da – und schnell wieder weg.

  • Kinder und oft auch Erwachsene erleben: „Heute so, morgen anders, mal schauen.“

Spannend wird es, wenn im Alltag ein paar Dinge konsequent bleiben:

  • „Dienstagabend ist Training.“

  • „Dieser Termin gehört (oder mir) uns als Familie.“

  • „Darauf kann man sich verlassen.“

Solche Fixpunkte sind keine Fesseln, sondern können innere Ruhe bringen, weil nicht jeden Tag neu verhandelt werden muss: „Gehen wir heute oder nicht?“


Die andere Seite: Was Verlässlichkeit für Fit and Fight 38 bedeutet

Meistens schaut man verständlich zuerst auf die eigene Woche:
„Wie passt das Training gerade für uns rein?“

Auf unserer Seite passiert parallel aber auch einiges. Ein Beispiel aus der Praxis:

Im Jugendtraining waren kürzlich 4 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer auf der Matte – eingebucht waren NEUN.
Der Trainer hatte das Training für diese Gruppe vorbereitet:

  • Übungen geplant

  • Partner- und Teamaufgaben durchdacht

  • den Ablauf in der App gecheckt

  • sich mental auf die Gruppe eingestellt

Wenn dann fünf Jugendliche einfach nicht auftauchen, passiert etwas:

  • Die geplanten Inhalte lassen sich so kaum umsetzen.

  • Die Dynamik ist eine völlig andere als gedacht.

  • Und ja, es fühlt sich menschlich nach wenig Wertschätzung an.

Wir stecken Zeit, Herz und Arbeit in jedes Training:

  • in die Vorbereitung der Inhalte

  • in die Abstimmung im Team

  • in die Anpassung an die eingetragenen Teilnehmer

  • in die Nachbereitung, wenn uns etwas auffällt oder jemand Unterstützung braucht

Wenn sich zehn Leute einbuchen und fünf kommen, ist das nicht nur organisatorisch schwierig.
Es macht auch emotional etwas mit uns. Wir sind keine Maschinen, wir sind Menschen. Genau deshalb ist Verbindlichkeit für uns nicht nur ein Organisationspunkt, sondern eine Herzensangelegenheit.


Fairness im Miteinander: 24 Stunden einbuchen, 6 Stunden absagen

Damit das Training für alle gut planbar bleibt, haben wir zwei klare Zeitfenster eingerichtet:

  • Einbuchung bis spätestens 24 Stunden vor Trainingsbeginn

  • Abmeldung bis spätestens 6 Stunden vor Trainingsbeginn

Diese Zeiten sind bewusst gewählt.

Warum 24 Stunden vorher einbuchen?

  • Wir möchten als Trainer spätestens am Vortag Klarheit haben,
    wie groß die Gruppe wird und welche Inhalte sinnvoll sind.

  • Viele unserer Trainer haben neben Fit and Fight 38 noch einen anderen Hauptjob.
    Sie planen ihren Tag und ihre Vorbereitung nicht „fünf Minuten vorher“,
    sondern mit Vorlauf.

  • Wenn die Einbuchung 24 Stunden vorher abgeschlossen ist,
    können wir Trainings so gestalten, dass sie zur Gruppengröße passen –
    statt kurz vor Start noch alles umzubauen.

Wichtig:
Das heißt nicht, dass du 24 Stunden warten musst, bis du dich einbuchst. Im Gegenteil:
Du kannst dir deinen Kalender schnappen, schauen, welcher Tag dein Lieblingstag ist – Montag, Dienstag, Mittwoch – und dich direkt für mehrere Wochen im Voraus einbuchen. Dann musst du im Alltag nicht ständig daran denken, sondern nur im Ausnahmefall wieder rausnehmen.

Warum 6 Stunden vorher absagen?

Das 6-Stunden-Fenster ist dafür gedacht, dass das Leben eben passiert:

  • Dein Kind wird morgens krank

  • du liegst selbst flach

  • etwas Wichtiges kommt dazwischen

  • dein Trainer ist Krank und kann das Training nicht geben

Dann hast du genug Zeit, dich oder dein Kind in der App aus dem Training auszutragen.
So wissen wir: „Okay, die Plätze sind frei, die Gruppe ist kleiner, wir planen entsprechend.“

Absagen per WhatsApp, E-Mail und Co. berücksichtigen wir bewusst nicht – nicht, weil wir stur sind, sondern weil wir ein System brauchen, das:

  • für alle gleich gilt

  • für uns Trainer auf einen Blick sichtbar ist

  • eine verlässliche Grundlage für Planung bietet

Die einfache Variante für dich:

Einmal frühzeitig (gern dauerhaft) einbuchen –
und im Notfall innerhalb des 6-Stunden-Fensters ausbuchen.

Wir finden: Diese Zeitfenster sind mehr als fair – und sie helfen uns allen, verlässlicher miteinander umzugehen.


Unsere No-Show-Regel ab Januar

Zusätzlich zu diesen Zeitfenstern führen wir ab Januar eine klare, aber faire Regel ein – bezogen auf sogenannte No-Shows (eingebucht, aber ohne rechtzeitige Abmeldung nicht erschienen).

Konkret heißt das:

  • In einem Zeitraum von 30 Tagen

  • wer sich mehr als viermal ins Training einbucht,

  • dann nicht erscheint

  • und sich nicht mindestens sechs Stunden vorher über die App ausgebucht hat,

  • wird für 14 Tage für neue Buchungen gesperrt.

Die Idee dahinter:

  • Plätze in den Kursen sind begrenzt.

  • Andere, die gern gekommen wären, sollen faire Chancen haben.

  • Trainer bereiten ihre Stunde auf Basis der Buchungen vor.

  • Verlässliche Zusagen erleichtern allen das Leben.

Und auch hier gilt:

  • Wenn wir als Fit and Fight 38 absagen müssen,

  • dann so früh wie möglich,

  • damit ihr eure Woche neu sortieren könnt.

Es geht nicht um Strafe oder „Gängelung“, sondern um Fairness in beide Richtungen.


Was regelmäßiges Training für dich und dein Kind verändern kann

Regelmäßigkeit im Training ist kein moralischer Punkt, sondern ganz praktisch spürbar.

Für dich als Erwachsenen

Viele Erwachsene berichten nach einer Zeit mit konstantem Training:

  • mehr Energie im Alltag

  • besseren Schlaf

  • das Gefühl, den Kopf im Training endlich einmal freizubekommen

  • mehr Stabilität im Körper – und damit oft auch innerlich

Krav Maga Training und Fitness-Angebote bei Fit and Fight 38 sind so aufgebaut, dass du:

  • dich auspowern kannst

  • etwas über Selbstschutz lernst

  • und in einer Gruppe trainierst, in der man sich mit der Zeit kennt

Nicht jeder Tag ist gleich. Aber gerade das macht regelmäßig wiederkehrende Termine so wertvoll.

Für dein Kind

Kinder profitieren von wiederkehrenden Trainingszeiten auf mehreren Ebenen:

  • Sie kennen den Ablauf und fühlen sich sicherer.

  • Sie sammeln Erfolgserlebnisse: „Das konnte ich letzte Woche noch nicht so gut.“

  • Sie erleben Trainer, die da sind, wie angekündigt.

  • Sie erleben sich selbst als jemanden, der an etwas dranbleibt.

Im Kinder- und Jugendbereich verbinden wir Bewegung, Krav Maga Grundlagen und Werte wie Respekt, Rücksichtnahme und Selbstvertrauen.
Auch hier gilt: Das entsteht nicht in einer „perfekten“ Stunde, sondern im immer wieder kommen.


Zwei Alltagsszenen – und welche Rolle Verbindlichkeit spielen kann

Szene 1: Volle Woche, leere Akkus

Es ist 18 Uhr, dein Tag war laut und voll.
Eigentlich steht Training an. Innerlich läuft vielleicht:

„Ich bin platt. Heute nicht. Nächste Woche wieder.“

Für den Moment fühlt sich das verständlich an.
Auf unserer Seite steht ein Trainer in der Halle, die App zeigt „volle Liste“ – und am Ende stehen zwei Leute auf der Matte.

Es gibt auch eine andere Variante:

  • Du entscheidest: „Wir fahren hin, aber ich nehme mir vor, es heute ruhiger anzugehen.“

  • Im Training sagst du: „Ich bin heute etwas müde, ich mach’s eine Spur langsamer.“

  • Der Trainer kann darauf eingehen und Tempo oder Übungen anpassen.

So bleibt der Termin stabil – ohne, dass du dich überforderst. Und wir können trotzdem mit dir planen.

Szene 2: „Ich will heute nicht …“

Kurz vor dem Kindertraining:

„Ich hab keine Lust, ich will nicht hin.“

Das kann alles Mögliche bedeuten: müde, überreizt, unsicher, satt von Eindrücken.

Manchmal ist es stimmig zu sagen:
„Okay, heute pausieren wir.“

Manchmal hilft es auch, zu sagen:

  • „Wir fahren hin, du musst heute nicht 100 % geben.“

  • „Wenn du nach den ersten Minuten merkst, es geht gar nicht, sprechen wir mit dem Trainer.“

Für uns als Team ist beides gut handhabbar – solange klar ist:
ihr seid da oder ihr habt euch abgemeldet.


Übungsideen: Mehr Leichtigkeit rund ums Training

Nicht als Pflichtprogramm – eher als kleine Hilfen, wenn du das Thema bewusster gestalten willst.

Übung: Der gemeinsame Wochenanker

Ziel: Ein klar sichtbarer Trainingspunkt, der euch Orientierung gibt.

  1. Nimm dir am Wochenende fünf Minuten.

  2. Markiere im Kalender:

    • den Trainingstermin deines Kindes

    • deinen eigenen Trainingstermin (falls du selbst trainierst)

  3. Behandle diese Punkte wie fixe Termine – so wie Schule oder Arztbesuche.

  4. Nach vier Wochen schaut ihr gemeinsam:

    • Fühlt sich der Alltag damit eher chaotischer oder eher geordneter an?

Tipp:
Viele Familien merken: Ein bis zwei wirklich feste Punkte in der Woche nehmen mehr Stress raus, als sie machen.


Übung: Die ehrliche 5-Minuten-Abwägung

Ziel: Bewusste statt spontane „Heute lassen wir aus“-Entscheidungen.

  1. Wenn du denkst: „Heute sage ich das Training ab“, stell dir einen Timer auf 5 Minuten.

  2. Frag dich in dieser Zeit:

    1. „Ist es ein echter Grund (Krankheit, wichtiger Termin) – oder eher Erschöpfung/Bequemlichkeit?“

    2. „Wie habe ich mich die letzten Male nach dem Training gefühlt?“

    3. „Was bedeutet es für meinen Trainer und die Gruppe, wenn ich nicht komme?“

  3. Entscheide danach bewusst – ohne Schuldgefühle, einfach klar.

  4. Wenn du absagst: Trag dich aus der Stunde aus, so früh wie möglich in der App.

  5. Wenn du gehst: Nimm dir vor, nach dem Training kurz in dich reinzuspüren, wie es dir jetzt geht.

Hinweis:
Viele berichten, dass sie nach dieser kurzen Pause öfter sagen:
„Okay, wir fahren doch hin – aber ohne Druck, 120 % geben zu müssen.“


Was bleibt: Ein Miteinander auf Augenhöhe

Am Ende geht es bei all dem nicht um Erziehung, nicht um Gängelung, nicht ums „Ihr müsst“.
Es geht um ein Miteinander, das sich für alle fair anfühlt:

  • Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir vorbereitet in der Halle stehen.

  • Wir dürfen uns darauf verlassen, dass Buchungen nicht nur auf dem Papier existieren.

  • Und wenn es mal nicht geht, gibt es klare Wege: rechtzeitig ausbuchen, transparent sein.

So entsteht Schritt für Schritt das, was wir gern sagen:
Fit and Fight Family – nicht als Werbeslogan, sondern als Haltung.

Merksatz:
Verbindliches Einbuchen, rechtzeitiges Absagen und Erscheinen sind kein Zwang – sie sind ein Zeichen von Fairness und Wertschätzung für dich, dein Kind, die Trainer und die ganze Fit and Fight Family.